Unser Foto der Woche: Brandenburg

Morgennebel und Sonnenaufgang in Brandenburg

An einem Maitag wie heute, der eigentlich ein Novembertag sein möchte, hätten wir dieses Foto nicht schießen können. Unser Bedürfnis nach Aufbruch und gelebter Freiheit unterscheidet sich heute aber nicht besonders vom dem aus dem letzten Jahr, als wir in einem Moment des Übermuts den Rucksack gepackt haben, um mit dem Roller für eine Nacht aus der Stadt zu fliehen.

Wie ist das Bild entstanden?

Nach einer Nacht unter dem Sternenhimmel, hat uns das Licht der Morgendämmerung aus dem Zelt gelockt. Dann, wenn wir eigentlich noch schlafen, sieht die Welt nämlich oft am schönsten aus. Die ersten Sonnenstrahlen streifen Wiesen und Felder. Wo ein paar Stunden später einfach nur Licht sein wird, sind früh morgens Farben. Schlaftrunken sind wir durch die Landschaft gestrichen. Mehr ein Treiben als ein Suchen.

Wer oder was ist auf dem Bild zu sehen?

Liv, ganz frisch nach dem Aufstehen gegen 5.30 Uhr morgens. Erste Schritte über eine taunasse Wiese, während die Welt langsam aufwacht.

Wo ist das Bild aufgenommen?

Auf einer Wiese aus hohem wehendem Gras, die der Wald fernab von Häusern frei gibt. Wo genau, wissen wir selbst nicht mehr genau, denn wir sind einfach mit dem Roller losgefahren, haben an jeder Kreuzung spontan entschieden, wo wir abbiegen würden und sind an unserem einsamen Zeltplatz erst im Dunkeln angekommen.

Mit welchen Kameraeinstellungen ist das Bild aufgenommen?

ISO 100, 1/100 Sekunde und Blende f/2.2 mit dem Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM-Objektiv.

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